Intervalle: Konsonanz / Dissonanz und Funktion
Weitere umfassendere Erläuterungen findet man in der PDF-Version (I)
 
Das Intervall "kleine None", bestehend aus g und nach oben oktaviertem as (b9) (13 Halbtöne), klingt
- ohne in einem musikalischen Kontext zu stehen (d.h. es gibt keine kontextuellen Argumente wie
   z.B. erwartete Leitwirkungen seiner Töne) und nur als Zweiklang gespielt subjektiv wahrgenommen
("in den meisten Ohren") dissonant: 
(MP3);
- aber im Kontext C-Dur (C-Ionisch) und eingebettet im Dominant-Akkord (Mehrklang) G7b9 der
   I-VI-II-V-I-Akkordfolge (sog. Turnaround, siehe unten) konsonant und funktional bestätigend:
/Cmaj7/G      Am7/E      /Dm7/D      G7b9     /C                        /:  (MP3).

Das Intervall "kleine Sekunde", bestehend aus h und c (1 Halbton), klingt
- ohne in einem musikalischen Kontext zu stehen und nur als Zweiklang gespielt subjektiv
  wahrgenommen ebenfalls dissonant: (MP3);
- aber im Kontext C-Dur (C-Ionisch) und eingebettet im Akkord Cmaj7 des
  obigen Turnaround (siehe oben) ebenfalls konsonant und funktional nicht störend.

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